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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Griechisch gefüllte Auberginen mit Feta, Tomaten und Oliven

Griechisch gefüllte Auberginen mit Feta, Tomaten und Oliven

Diese gefüllten Auberginen bringen mediterrane Aromen unkompliziert auf den Familientisch. Im Ofen wird das Auberginenfleisch wunderbar weich und saftig, während Tomaten, rote Zwiebel und schwarze Oliven eine aromatische Füllung bilden. Darüber schmilzt der Feta leicht, behält aber seine typische krümelige Struktur und bekommt an einzelnen Stellen eine appetitliche goldbraune Farbe. Getrockneter Oregano und Olivenöl runden das Gericht ab. Die Auberginen benötigen weder eine komplizierte Vorbereitung noch ausgefallene Zutaten und können direkt in einer großen Auflaufform gebacken werden. Dazu passt frisches Brot ebenso gut wie ein einfacher Salat.

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Griechisch gefüllte Auberginen mit Feta, Tomaten und Oliven

Praktische Informationen

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Backzeit: 45 Minuten
  • Gesamtzeit: 1 Stunde 10 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Größe der Auflaufform: etwa 30 × 22 cm

Zutaten

  • 2 große Auberginen, insgesamt etwa 800–900 g
  • 45 ml Olivenöl
  • 3 mittelgroße Tomaten, etwa 400 g
  • 1 kleine rote Zwiebel, etwa 100 g
  • 80 g schwarze Oliven, entsteint
  • 200 g Feta
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 3 g Salz
  • 2 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 10 g frische Petersilie

Zubereitung

  1. Auberginen vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Die Auberginen waschen, trocken tupfen und der Länge nach halbieren. Die Stielansätze können für eine schöne Form erhalten bleiben, werden aber nicht mitgegessen. Das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Dabei nicht durch die Schale schneiden. Die vier Hälften mit der Schnittfläche nach oben in eine etwa 30 × 22 cm große Auflaufform legen.
  2. Auberginen vorgaren.
    Die Schnittflächen mit 20 ml Olivenöl bestreichen und mit etwa der Hälfte des Salzes und Pfeffers würzen. Die Auberginen 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Danach sollte das Fruchtfleisch sichtbar weicher geworden sein und sich mit einem Löffel leicht eindrücken lassen. Dieser Schritt ist wichtig, weil die Aubergine länger zum Garen braucht als die Tomaten-Feta-Füllung.
  3. Füllung vorbereiten.
    Während die Auberginen vorgaren, die Tomaten waschen und in kleine Würfel von ungefähr 1 cm schneiden. Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. Die schwarzen Oliven abtropfen lassen und in Ringe schneiden. Den Feta grob zerbröseln. Tomaten, Zwiebel und Oliven in einer Schüssel mit 15 ml Olivenöl, 1 TL Oregano sowie dem restlichen Salz und Pfeffer vermischen. Den Feta zunächst beiseitestellen, damit er beim Vermengen nicht vollständig zerfällt.
  4. Auberginen füllen.
    Die vorgegarten Auberginen aus dem Ofen nehmen. Das weiche Fruchtfleisch mit der Rückseite eines Löffels vorsichtig etwas nach unten und zu den Seiten drücken. Es muss nicht herausgenommen werden: Es bildet den saftigen Boden für die Füllung. Die Tomaten-Oliven-Mischung großzügig auf die vier Auberginenhälften verteilen. Anschließend den zerbröselten Feta darübergeben und mit dem restlichen 1 TL Oregano bestreuen.
  5. Fertig backen.
    Die gefüllten Auberginen mit den verbleibenden 10 ml Olivenöl beträufeln und zurück in den Ofen stellen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze weitere 25 Minuten backen. Fertig sind sie, wenn die Auberginenschale leicht zusammengefallen ist, das Fruchtfleisch vollständig weich wirkt und die Tomaten ihren Saft abgegeben haben. Der Feta sollte warm und an einigen Stellen leicht goldbraun sein.
  6. Kurz ruhen lassen.
    Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Auberginen 5 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit setzen sich die heißen Säfte etwas, sodass die gefüllten Hälften beim Servieren stabiler bleiben. Gleichzeitig bleibt das Innere angenehm saftig.
  7. Petersilie hinzufügen und servieren.
    Die Petersilie waschen, gut trocken tupfen und fein hacken. Kurz vor dem Servieren über die warmen Auberginen streuen. Pro Person eine Auberginenhälfte servieren. Dabei etwas von dem aromatischen Tomaten-Oliven-Saft aus der Auflaufform über die Füllung geben.

Tipps für ein gelungenes Ergebnis

  • Ähnlich große Auberginen verwenden: Dadurch werden alle vier Hälften gleichzeitig weich und lassen sich gleichmäßig portionieren.
  • Das Fruchtfleisch nicht durchschneiden: Beim rautenförmigen Einschneiden sollte die Schale unbeschädigt bleiben, damit sie die Füllung während des Backens sicher hält.
  • Auberginen unbedingt vorgaren: Gibt man die Tomatenfüllung direkt auf rohe Auberginen, können die Tomaten bereits sehr weich sein, während das Auberginenfleisch noch fest ist.
  • Tomaten nicht zu fein schneiden: Kleine Würfel behalten nach dem Backen etwas Struktur und verhindern eine zu wässrige Füllung.
  • Feta nur grob zerbröseln: Größere Stückchen bleiben cremiger und bekommen an der Oberfläche eine schönere Bräunung.
  • Vor dem Servieren kurz warten: Direkt aus dem Ofen sind die Auberginen sehr weich und die Füllung ist ausgesprochen heiß. Fünf Minuten Ruhezeit erleichtern das Portionieren.

Varianten und Alternativen

Mit grünen Oliven: Die 80 g schwarzen Oliven können durch dieselbe Menge entsteinter grüner Oliven ersetzt werden. Dadurch wird die Füllung meist etwas kräftiger und salziger.

Mit kleinen Tomaten: Statt 400 g normaler Tomaten können 400 g Kirsch- oder Datteltomaten verwendet werden. Halbiert oder geviertelt behalten sie beim Backen mehr Struktur und schmecken häufig etwas süßer.

Mit weißem Hirtenkäse: Feta kann durch 200 g vergleichbaren weißen Salzlakenkäse ersetzt werden. Je nach Produkt kann der Geschmack milder und die Konsistenz etwas cremiger sein.

Mit mehr Zwiebelaroma: Wer rote Zwiebeln besonders gern mag, kann 150 g statt 100 g verwenden. Die zusätzliche Zwiebel macht die Füllung kräftiger und nach dem Backen leicht süßlich.

Mit mehr Kräutern: Die Petersilienmenge kann auf 20 g erhöht werden. Die Hälfte davon wird dann mit den Tomaten vermischt und mitgebacken, die andere Hälfte kommt frisch auf das fertige Gericht.

Aufbewahrung

Übrig gebliebene Auberginen vollständig abkühlen lassen und anschließend abgedeckt bei 0–4 °C im Kühlschrank aufbewahren. Sie sollten innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden. Zum Aufwärmen die Auberginen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15–20 Minuten in den Ofen geben, bis die Füllung auch im Inneren vollständig heiß ist. Einfrieren ist für etwa 1 Monat möglich, allerdings werden Auberginen und Tomaten nach dem Auftauen deutlich weicher. Gefrorene Portionen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend im Ofen erhitzen.

Häufige Fragen

Muss ich die Auberginen vorher salzen?

Für diese Zubereitung ist das nicht notwendig. Moderne Auberginensorten sind normalerweise nicht unangenehm bitter. Durch das Vorgaren mit Olivenöl wird das Fruchtfleisch auch ohne vorheriges Salzen weich und aromatisch.

Woran erkenne ich, dass die Auberginen fertig sind?

Das Fruchtfleisch muss vollständig weich sein und sich ohne Widerstand mit einer Gabel durchstechen lassen. Die Schale darf leicht runzelig werden. Gleichzeitig sollten die Tomaten weich und der Feta stellenweise goldbraun sein.

Kann ich die Auberginen im Voraus vorbereiten?

Ja. Die Auberginen können einige Stunden vorher vorgegart und gefüllt werden. Nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren fertig backen; direkt aus dem Kühlschrank können dafür etwa 5 zusätzliche Minuten erforderlich sein.

Warum ist so viel Flüssigkeit in meiner Auflaufform?

Auberginen und besonders Tomaten geben beim Garen Wasser ab. Eine kleine Menge aromatischer Flüssigkeit ist deshalb normal. Sehr saftige Tomaten können jedoch mehr Flüssigkeit freisetzen. In diesem Fall die Auberginen nach dem Backen einige Minuten ruhen lassen und nur wenig von der Flüssigkeit mitservieren.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.