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Hausmannskost

Knuspriges Pizza-Zupfbrot mit Käse und Pepperoni – der Party-Hit aus dem Ofen

Knuspriges Pizza-Zupfbrot mit Käse und Pepperoni – der Party-Hit aus dem Ofen

Dieses Pizza-Zupfbrot verbindet alles, was an Pizza und frisch gebackenem Knoblauchbrot so beliebt ist: eine goldbraune, knusprige Kruste, würzige Pepperoni und reichlich geschmolzenen Käse. Das Brot wird kreuzweise eingeschnitten und anschließend so gefüllt, dass Käse und Wurst bis tief zwischen die einzelnen Brotstücke gelangen. Beim Backen schmilzt der Mozzarella, während die Oberfläche herrlich rösch wird. Das Ergebnis lässt sich unkompliziert mit den Fingern auseinanderzupfen und eignet sich hervorragend für einen gemütlichen Familienabend, als herzhafter Snack oder zum Teilen mit Gästen.

Knuspriges Pizza-Zupfbrot mit Käse und Pepperoni – der Party-Hit aus dem Ofen

Informationen pratiques

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: 0 Minuten
  • Backzeit: 20–25 Minuten
  • Gesamtzeit: 35–40 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Benötigtes Backgeschirr: Backblech oder flache Auflaufform, mindestens 30 × 20 cm

Zutaten

  • 1 großes längliches Weißbrot oder Bauernbaguette, ca. 500 g
  • 250 g geriebener Mozzarella
  • 120 g Pepperoni- oder Salami-Scheiben
  • 80 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Backofen und Brot vorbereiten.
    Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft reichen 170 °C. Das Brot auf ein großes Schneidebrett legen. Mit einem scharfen Brotmesser zunächst im Abstand von etwa 3 cm diagonal einschneiden. Anschließend in der entgegengesetzten Richtung schneiden, sodass ein Rautenmuster entsteht. Wichtig ist, den Boden des Brotes nicht vollständig durchzuschneiden. Etwa 1–2 cm am Boden sollten zusammenbleiben, damit das Brot beim Füllen und Backen seine Form behält.
  2. Knoblauchbutter herstellen.
    Die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Sie soll lediglich flüssig werden und nicht bräunen. Die Knoblauchzehen schälen, sehr fein hacken oder pressen und zusammen mit Petersilie, Oregano und einer kleinen Prise Salz unter die Butter rühren.
  3. Brot mit der Würzbutter füllen.
    Das eingeschnittene Brot auf ein großes Stück Alufolie setzen. Die einzelnen Brotsegmente vorsichtig mit den Fingern auseinanderziehen und die Knoblauch-Kräuter-Butter gleichmäßig in den Zwischenräumen verteilen. Besonders wichtig sind die tieferen Einschnitte: Gelangt die Butter nur auf die Oberfläche, bleibt das Innere deutlich weniger aromatisch. Einen kleinen Teil der Butter über die Oberseite geben.
  4. Käse und Pepperoni verteilen.
    Zunächst ungefähr zwei Drittel des geriebenen Mozzarellas tief zwischen die Brotstücke drücken. Danach die Pepperoni- oder Salami-Scheiben gleichmäßig in den Einschnitten verteilen. Große Scheiben können halbiert werden, damit sie besser hineinpassen. Zum Schluss den restlichen Mozzarella über das Brot und in noch freie Zwischenräume streuen. Das Brot sollte großzügig gefüllt sein, aber die einzelnen Stücke dürfen weiterhin sichtbar bleiben.
  5. Abgedeckt vorbacken.
    Die Alufolie locker um das Brot schließen und das Paket auf ein Backblech oder in eine flache Auflaufform legen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten backen. Durch die Folie wird das Brot gleichmäßig heiß und der Käse kann im Inneren schmelzen, ohne dass die Oberfläche zu schnell dunkel wird.
  6. Offen knusprig backen.
    Nach 15 Minuten die Folie vorsichtig öffnen. Achtung, dabei kann heißer Dampf austreten. Das Brot weitere 5–10 Minuten bei 190 °C Ober-/Unterhitze backen. Es ist fertig, sobald der Mozzarella vollständig geschmolzen ist, an einigen Stellen leicht gebräunt aussieht und die oberen Brotkanten goldbraun und knusprig geworden sind.
  7. Kurz setzen lassen und servieren.
    Das fertige Pizza-Zupfbrot aus dem Ofen nehmen und etwa 2–3 Minuten stehen lassen. Dadurch ist der Käse weiterhin weich und ziehend, aber nicht mehr so heiß, dass die einzelnen Stücke beim Herausziehen sofort auseinanderfallen. Das Brot im Ganzen auf einer großen Holzplatte oder Servierplatte anrichten und direkt warm servieren.

Tipps für ein perfektes Pizza-Zupfbrot

  • Nicht vollständig durchschneiden: Der Boden muss zusammenhängend bleiben. Sonst zerfällt das Brot bereits beim Füllen.
  • Käse tief hineindrücken: Mozzarella nur auf der Oberfläche reicht nicht aus. Je besser er zwischen den Brotstücken verteilt wird, desto saftiger wird das Innere.
  • Zuerst mit Folie backen: Dieser Schritt verhindert, dass die Kruste dunkel wird, bevor der Käse im Inneren geschmolzen ist.
  • Ein Brot mit stabiler Kruste wählen: Sehr weiches Toast- oder Sandwichbrot kann beim Einschneiden und Füllen zusammengedrückt werden. Ein Weißbrot oder Bauernbaguette mit fester Kruste funktioniert besser.
  • Direkt warm servieren: Das Zupfbrot schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, wenn der Käse noch weich und elastisch ist.

Varianten und Substitutionen

Milder mit Kochschinken: Die 120 g Pepperoni können durch 120 g klein geschnittenen Kochschinken ersetzt werden. Das Ergebnis wird weniger würzig und etwas milder, die Backzeit bleibt gleich.

Vegetarische Variante: Die Pepperoni einfach weglassen und zusätzlich 80 g Mozzarella verwenden. Dadurch bleibt das Brot üppig gefüllt und bekommt einen besonders ausgeprägten Käsegeschmack.

Mit Gouda: Mozzarella kann vollständig durch dieselbe Menge jungen Gouda ersetzt werden. Gouda schmeckt kräftiger und schmilzt sehr gut, zieht allerdings etwas weniger lange Käsefäden.

Mozzarella und Gouda kombinieren: Für mehr Würze 150 g Mozzarella und 100 g geriebenen Gouda verwenden. An der Zubereitung und Backzeit ändert sich nichts.

Mit milder Salami: Wer Pepperoni zu scharf findet, verwendet 120 g dünn geschnittene milde Salami. Besonders für Familien mit Kindern ist diese Variante häufig angenehmer.

Haltbarkeit und Lagerung

Reste sollten nach dem Abkühlen innerhalb von 2 Stunden in einen luftdicht verschlossenen Behälter gegeben und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält sich das Zupfbrot etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen einzelne Stücke bei 170 °C Ober-/Unterhitze für 8–10 Minuten in den Backofen geben. So wird die Kruste wieder knuspriger als in der Mikrowelle. Das vollständig abgekühlte Brot kann portionsweise luftdicht verpackt bis zu 2 Monate eingefroren werden. Vor dem Erwärmen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Aus demselben Teig entsteht mit anderer Faltung der knusprige Pepperoni-Stromboli mit extra Käse. Für kleine Hände passen außerdem die Schinken-Käse-Stangen aus Blätterteig gut auf den Partytisch.

Häufige Fragen

Kann ich das Pizza-Zupfbrot vorbereiten und später backen?

Ja. Das Brot kann einige Stunden vorher eingeschnitten und gefüllt werden. Anschließend gut abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Da das Brot noch kühl ist, können anschließend einige zusätzliche Minuten Backzeit erforderlich sein.

Warum wird mein Zupfbrot außen dunkel, obwohl der Käse innen noch nicht geschmolzen ist?

Meist wurde das Brot von Anfang an offen gebacken. Die ersten 15 Minuten sollte es locker in Alufolie eingeschlossen sein. Erst danach wird die Folie geöffnet, damit Kruste, Pepperoni und Käse Farbe bekommen können.

Welches Brot eignet sich am besten?

Ideal ist ein längliches Weißbrot oder ein nicht zu schmales Bauernbaguette von ungefähr 500 g. Die Kruste sollte stabil sein, während die Krume im Inneren weich genug ist, um Butter und geschmolzenen Käse aufzunehmen.

Wie verhindere ich, dass der Käse nur oben auf dem Brot bleibt?

Die Einschnitte mit den Fingern vorsichtig öffnen und den geriebenen Käse portionsweise möglichst tief hineindrücken. Erst nachdem die Zwischenräume gefüllt sind, den restlichen Käse auf der Oberfläche verteilen. So befindet sich beim späteren Auseinanderziehen auch zwischen den einzelnen Brotstücken reichlich geschmolzener Käse.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.