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Hausmannskost

Schweinefilet mit geschmorten Zwiebeln und Reblochon – unglaublich cremig und perfekt aus dem Ofen

Schweinefilet mit geschmorten Zwiebeln und Reblochon – unglaublich cremig und perfekt aus dem Ofen

Schweinefilet mit geschmorten Zwiebeln und Reblochon – unglaublich cremig und perfekt aus dem Ofen

Zartes Schweinefilet, langsam weich geschmorte Zwiebeln und würziger Reblochon ergeben zusammen ein herrlich cremiges Ofengericht, das trotz seiner besonderen Optik unkompliziert zuzubereiten ist. Die Zwiebeln werden zunächst mit etwas braunem Zucker goldgelb geschmort, während das Filet kurz angebraten wird und dadurch kräftige Röstaromen bekommt. Anschließend kommt alles mit Sahne und Reblochon in den Ofen. Dort schmilzt der Käse zu einer sämigen Sauce, während das Fleisch saftig bleibt. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder einfach frisches Brot, mit dem sich die aromatische Sauce wunderbar aufnehmen lässt.

Schweinefilet mit geschmorten Zwiebeln und Reblochon – unglaublich cremig und perfekt aus dem Ofen

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Garzeit: 35 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde
  • Portionen: 4 Personen
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Auflaufform: ca. 28 × 20 cm
  • Backofen: 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft

Zutaten

  • 1 Schweinefilet, ca. 600 g
  • 3 große gelbe Zwiebeln, ca. 450 g
  • 10 g Butter
  • 15 g brauner Zucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 g Reblochon
  • 5 g Salz
  • 2 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebeln vorbereiten. Die drei Zwiebeln schälen, halbieren und in etwa 5 mm breite Halbringe schneiden. Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln hineingeben und zunächst 8 Minuten unter regelmäßigem Rühren weich dünsten. Sie sollen glasig und leicht goldgelb werden, aber nicht dunkel verbrennen.
  2. Zwiebeln karamellisieren. Den braunen Zucker gleichmäßig über die weichen Zwiebeln streuen und alles weitere 4–5 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze schmoren. Regelmäßig umrühren. Die Zwiebeln sind richtig, wenn sie weich, glänzend und leicht karamellisiert sind. Etwa die Hälfte davon auf dem Boden einer Auflaufform von ungefähr 28 × 20 cm verteilen. Den Backofen jetzt auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen.
  3. Schweinefilet anbraten. Das Filet trocken tupfen und eventuell vorhandene Silberhaut sorgfältig entfernen. Rundherum mit Salz und Pfeffer würzen. Die zuvor verwendete Pfanne kräftig erhitzen und das Schweinefilet darin rundherum insgesamt etwa 4–5 Minuten anbraten. Dabei regelmäßig wenden, sodass eine appetitlich gebräunte Oberfläche entsteht. Das Innere muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgegart sein.
  4. Alles in die Auflaufform geben. Das angebratene Schweinefilet auf die Zwiebeln legen. Die restlichen geschmorten Zwiebeln rund um das Fleisch und teilweise darauf verteilen. Anschließend 200 ml Sahne gleichmäßig in die Form gießen. Die Sahne soll vor allem die Zwiebeln umgeben und nicht das gesamte Filet bedecken.
  5. Reblochon hinzufügen. Den Reblochon in etwa 5–8 mm dicke Scheiben schneiden. Die Käsescheiben auf dem Schweinefilet und teilweise auf den Zwiebeln verteilen. Die Rinde kann mitverwendet werden, sofern der Käse dafür vorgesehen und die Oberfläche sauber ist. Beim Backen schmilzt der Käse in die Sahne und bildet eine würzige, cremige Sauce.
  6. Im Ofen garen. Die Auflaufform auf die mittlere Schiene stellen und das Gericht etwa 20–25 Minuten backen. Besonders zuverlässig gelingt Schweinefilet mit einem Fleischthermometer: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle sollte ungefähr 63–65 °C erreichen. Der Reblochon sollte vollständig geschmolzen sein und erste goldbraune Stellen zeigen. Die Sauce darf am Rand leicht blubbern.
  7. Kurz ruhen lassen und servieren. Das Schweinefilet aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen. Danach in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und wieder in die cremige Zwiebelsauce legen. Beim Anschneiden sollte das Fleisch saftig und gleichmäßig gegart sein. Sofort mit reichlich geschmorten Zwiebeln und Reblochon-Sahnesauce servieren.

Tipps für ein besonders saftiges Schweinefilet

Kerntemperatur kontrollieren: Schweinefilet ist sehr mager und kann bei zu langer Garzeit trocken werden. Ein Fleischthermometer ist deshalb zuverlässiger als eine starre Minutenangabe.

Zwiebeln langsam garen: Zu hohe Hitze lässt Zucker und Zwiebeln schnell verbrennen. Eine mittlere bis niedrige Temperatur sorgt für weiche, süßlich-aromatische Zwiebeln.

Das Filet vorher anbraten: Die kurze, kräftige Hitze erzeugt Röstaromen und eine appetitliche Oberfläche. Im Ofen muss das Fleisch anschließend nur noch bis zur gewünschten Kerntemperatur garen.

Reblochon nicht zu fein schneiden: Etwas dickere Scheiben schmelzen langsam und verbinden sich während der Ofenzeit schön mit der Sahne.

Vor dem Anschneiden warten: Die fünfminütige Ruhezeit hilft dabei, dass beim Schneiden weniger Fleischsaft austritt.

Varianten und Substitutionen

Mit anderem Weichkäse: Ist Reblochon nicht erhältlich, kann ein gut schmelzender, aromatischer Weichkäse verwendet werden. Geschmack und Salzgehalt verändern sich dabei deutlich, deshalb vorsichtig nachwürzen.

Mildere Variante: Für einen weniger intensiven Käsegeschmack können 100 g Reblochon durch 100 g milden, gut schmelzenden Käse ersetzt werden. Die Sauce wird dadurch weniger kräftig.

Ohne Zucker: Der braune Zucker kann weggelassen werden. Die Zwiebeln benötigen dann etwas mehr Zeit bei niedriger Hitze, um ihre natürliche Süße zu entwickeln.

Mit leichterer Sauce: Statt 200 ml Schlagsahne können 200 ml Kochsahne verwendet werden. Die Sauce wird etwas weniger reichhaltig und je nach Fettgehalt auch etwas dünner.

Conservation

Reste sollten nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Anschließend Fleisch und Sauce in einen geschlossenen Behälter geben und bei höchstens 4 °C im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Filetscheiben mit der Sauce abgedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen, bis alles vollständig heiß ist. Starkes Kochen vermeiden, damit das magere Fleisch nicht trocken wird. Einfrieren ist grundsätzlich möglich, allerdings kann sich die Sahne-Käse-Sauce nach dem Auftauen leicht trennen und ihre cremige Konsistenz verlieren.

Häufige Fragen

Muss ich das Schweinefilet vor dem Backen anbraten?

Es ist sehr empfehlenswert. Das Anbraten sorgt für deutlich mehr Röstaromen und eine schönere Oberfläche. Durchgegart wird das Fleisch anschließend im Ofen.

Kann ich das Filet vor dem Backen bereits in Scheiben schneiden?

Besser nicht. Ein ganzes Schweinefilet bleibt beim Garen saftiger. Schneiden Sie es erst nach dem Backen und der kurzen Ruhezeit auf.

Woran erkenne ich, dass das Schweinefilet fertig ist?

Am zuverlässigsten mit einem Fleischthermometer. Bei etwa 63–65 °C Kerntemperatur und anschließender kurzer Ruhezeit bleibt das Filet saftig. Wer es stärker durchgegart bevorzugt, kann es etwas länger garen.

Was passt zu Schweinefilet mit Reblochon und Zwiebeln?

Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Reis oder knuspriges Brot passen besonders gut, weil sie die cremige Käse-Zwiebel-Sauce aufnehmen. Ein einfacher grüner Salat bietet dazu einen frischen Kontrast.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.