Weltbeste Tomatensauce
Eine richtig gute Tomatensauce braucht keine lange Zutatenliste. Mit aromatischen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl und frischen Kräutern entsteht eine Sauce, die wunderbar fruchtig, ausgewogen und intensiv schmeckt. Durch langsames Köcheln entwickeln sich die Aromen besonders gut, während die Sauce angenehm sämig wird. Sie passt hervorragend zu Pasta, Lasagne, Pizza oder als Grundlage vieler weiterer Gerichte. Dieses Rezept gelingt auch Einsteigern mühelos und liefert eine hausgemachte Tomatensauce, die sich hervorragend vorbereiten und auf Vorrat einfrieren lässt.

Praktische Informationen
- Vorbereitung: 15 Minuten
- Ruhezeit: keine
- Kochzeit: 45 Minuten
- Gesamtzeit: 60 Minuten
- Portionen: 6 Portionen (ca. 900 ml Sauce)
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
- Topf: Großer Kochtopf oder tiefe Pfanne (mindestens 28 cm Durchmesser oder 3 Liter Fassungsvermögen)
Zutaten
- 2 EL Olivenöl (30 ml)
- 1 große Zwiebel (ca. 180 g), fein gewürfelt
- 4 Knoblauchzehen (ca. 20 g), fein gehackt
- 2 EL Tomatenmark (40 g)
- 800 g stückige Tomaten aus der Dose
- 300 g passierte Tomaten
- 150 g Kirschtomaten
- 1 TL Salz (ca. 6 g)
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 TL getrocknetes Basilikum
- 10 g frisches Basilikum, grob gehackt
- 10 g frische Petersilie, fein gehackt
Zubereitung
1. Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen
Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel hineingeben und 5 bis 6 Minuten glasig anschwitzen. Anschließend den gehackten Knoblauch hinzufügen und 1 Minute unter ständigem Rühren mitgaren. Die Zwiebeln sollen weich sein, aber keine dunkle Farbe annehmen.
2. Tomatenmark anrösten
Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und 2 Minuten unter Rühren mitrösten. Dadurch verliert es seine Säure und entwickelt ein besonders intensives Aroma. Es sollte leicht dunkler werden, aber nicht anbrennen.
3. Tomaten und Gewürze hinzufügen
Die stückigen Tomaten, die passierten Tomaten und die halbierten Kirschtomaten in den Topf geben. Salz, schwarzen Pfeffer, Oregano und getrocknetes Basilikum hinzufügen. Alles gründlich verrühren und einmal aufkochen lassen.
4. Sauce langsam köcheln lassen
Die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren und die Sauce 35 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen. Dabei alle 5 bis 10 Minuten umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Die Sauce wird dabei deutlich sämiger und die Kirschtomaten zerfallen langsam.
5. Frische Kräuter einarbeiten
Kurz vor Ende der Garzeit das gehackte Basilikum und die Petersilie unterrühren. Die Sauce weitere 2 Minuten köcheln lassen. Die frischen Kräuter sorgen für ein besonders frisches Aroma und eine schöne Farbe.
6. Abschmecken und servieren
Die Sauce probieren und bei Bedarf nochmals mit etwas Salz oder Pfeffer abschmecken. Sofort mit frisch gekochter Pasta servieren oder als Grundlage für Lasagne, Pizza oder Aufläufe verwenden. Die fertige Sauce sollte dickflüssig sein und langsam vom Löffel fließen.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
- Zwiebeln langsam anschwitzen und nicht bräunen, damit die Sauce angenehm süß bleibt.
- Tomatenmark immer kurz anrösten – das intensiviert den Geschmack deutlich.
- Die Sauce ohne Deckel köcheln lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
- Frische Kräuter erst zum Schluss hinzufügen, damit ihr Aroma erhalten bleibt.
- Wer eine besonders feine Sauce bevorzugt, kann sie nach dem Kochen kurz pürieren.
Varianten und Substitutionen
- Mit frischem Oregano: Statt getrocknetem Oregano können etwa 2 TL frische Oreganoblätter verwendet werden. Das Aroma wird etwas milder.
- Mit Roma-Tomaten: Reife Roma-Tomaten können die Kirschtomaten ersetzen und sorgen für einen besonders fruchtigen Geschmack.
- Etwas Schärfe: Eine kleine Prise Chiliflocken verleiht der Sauce eine angenehme Würze, ohne den Tomatengeschmack zu überdecken.
- Mit italienischen Kräutern: Statt Oregano und Basilikum kann 1½ TL italienische Kräutermischung verwendet werden.
- Rustikale Variante: Einige der Kirschtomaten erst in den letzten 10 Minuten hinzufügen, damit sie teilweise ihre Form behalten.
Aufbewahrung
Die Sauce vollständig abkühlen lassen und anschließend in saubere, luftdicht verschlossene Behälter füllen. Im Kühlschrank hält sie sich bis zu 4 Tage. Zum Aufwärmen langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und gelegentlich umrühren. Die Tomatensauce lässt sich außerdem hervorragend bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen über Nacht im Kühlschrank lagern und anschließend vollständig erhitzen.
Häufige Fragen
Kann ich die Sauce vorbereiten?
Ja. Viele empfinden den Geschmack sogar als noch besser, wenn die Sauce einen Tag im Kühlschrank durchziehen konnte.
Muss ich die Sauce pürieren?
Nein. Für eine rustikale Tomatensauce bleiben die Tomatenstücke erhalten. Wer eine besonders glatte Konsistenz bevorzugt, kann die Sauce nach dem Kochen fein pürieren.
Welche Pasta passt am besten dazu?
Die Sauce harmoniert hervorragend mit Spaghetti, Penne, Tagliatelle oder Rigatoni. Sie eignet sich außerdem als Basis für Lasagne und Pizza.
Warum sollte die Sauce langsam köcheln?
Durch das langsame Köcheln verdampft überschüssige Flüssigkeit, die Sauce wird sämiger und die Aromen von Tomaten, Zwiebeln und Kräutern verbinden sich besonders gut.


